Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage einen kurzen wissenschaftlichen Bericht zu verfassen und Methoden der angewandten Geophysik zum Lösen von technischen, hydrogeologischen oder umweltbedingten Problemen in urbanen Gebieten zu präsentieren. Studierende werden auch in der Lage sein die Vor- und Nachteile von verschiedenen geophysikalischen Methoden in urbanen Gebieten zu identifizieren.
In dieser Vorlesung werden gegenwärtige Forschungsprojekte präsentiert, bei denen geophysikalische Methoden zur Lösung von Problemen in urbanen Gebieten und zur Sicherung der Infrastruktur angewendet werden. Insbesondere wird die Anwendung von elektrischen Methoden (elektrische Widerstandstomographie und induzierte Polarisation), elektromagnetischen Methoden (mit niedriger Induktionszahl und transiente Elektromagnetik) und seismischen Methoden (Refraktion und Oberflächenwellen) behandelt, ebenso wie Gravimetrie und Seismologie.
Die Vorlesung findet als „Mittags-Seminar“ statt, bei dem kurze Präsentationen (15-20 Minuten) gehalten und anschließend diskutiert werden (20-25 Minuten). Die Themen umfassen die Anwendung geophysikalischer Methoden zur Lösung umweltbezogener oder technischer Probleme in städtischen Gebieten sowie aktuelle Entwicklungen geophysikalischer Methoden, die unser Verständnis des Untergrunds in urbanen Bereichen verbessern.
Zur erfolgreichen Absolvierung müssen Studierende einen 3-seitigen Bericht verfassen, der die Anwendung geophysikalischer Methoden in städtischen Gebieten behandelt. Dieser Bericht muss im Rahmen einer Präsentation (5 min) während der Vorlesung zusammengefasst werden. Der Bericht sollte mindestens 5 wissenschaftliche Quellen beinhalten. Sowohl Bericht als auch Präsentation können wahlweise auf Deutsch oder auf Englisch sein.